{"id":8775,"date":"2025-11-06T14:00:20","date_gmt":"2025-11-06T13:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/recode.law\/?p=8775"},"modified":"2025-11-05T22:34:08","modified_gmt":"2025-11-05T21:34:08","slug":"newlawradar-89-25-die-realitaet-von-ki-in-der-rechtsbranche-ki-im-fadenkreuz-des-rechts-legal-education-2-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/recode.law\/en\/newlawradar-89-25-die-realitaet-von-ki-in-der-rechtsbranche-ki-im-fadenkreuz-des-rechts-legal-education-2-0\/","title":{"rendered":"NewLawRadar 89\/25: Die Realit\u00e4t von KI in der Rechtsbranche &#8211; KI im Fadenkreuz des Rechts &#8211; Legal Education 2.0"},"content":{"rendered":"<div>\n<p dir=\"ltr\">Liebe Leser:innen,<\/p>\n<p dir=\"ltr\">herzlich willkommen zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters, in dem wir Euch einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber die j\u00fcngsten Entwicklungen an der Schnittstelle von Recht und Technik geben.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Diesmal geht es um die gegens\u00e4tzlichen Perspektiven auf das aktuelle Potenzial von KI im Rechtsalltag. Au\u00dferdem blicken wir auf die Entscheidung des LG Hamburg gegen Elon Musks xAI und die Frage, wie KI-Halluzinationen rechtlich einzuordnen sind.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">In unserer Rubrik Legal Education 2.0 zeigen wir, wie sich die juristische Ausbildung im digitalen Zeitalter neu erfinden muss. Dazu gibt\u2019s einen spannenden Podcast-Tipp zur KI in der Klausurbewertung sowie Veranstaltungshinweise vom German Legal Tech Summit bis zum Promptathon mit Libra in Berlin.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Wir w\u00fcnschen euch viel Freude beim Lesen und freuen uns \u00fcber Feedback an <a href=\"mailto:radar@recode.law\" data-cke-saved-href=\"mailto:radar@recode.law\">radar@recode.law<\/a>!<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Euer recode.law-Team<\/p>\n<\/div>\n<p>Redaktion: <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/elena-suppinger-b798ba29a\/\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/elena-suppinger-b798ba29a\/\" data-cke-saved- rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Elena<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/felix-ruyter-13393b154\/?mc_cid=f91d12cf5f\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/felix-ruyter-13393b154\/?mc_cid=f91d12cf5f\" data-cke-saved- rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Felix<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.linkedin.com\/in\/konstantin-hartwig-11412a351\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/de.linkedin.com\/in\/konstantin-hartwig-11412a351\" data-cke-saved->Konstantin<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/magacs\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Marco<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/patrick-fett-00535464\/\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/patrick-fett-00535464\/\" data-cke-saved- rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Patrick<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/veronika-gelser-0378931a2\/?mc_cid=bcc0b69fb6\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/veronika-gelser-0378931a2\/?mc_cid=bcc0b69fb6\" data-cke-saved- rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Veronika<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/victoria-burger-3378182a5\/\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/victoria-burger-3378182a5\/\" data-cke-saved- rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Victoria<\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<h5 class=\"null\">Die Realit\u00e4t von KI in der Rechtsbranche<\/h5>\n<h3 class=\"null\">Zwischen radikalem Wandel und Ern\u00fcchterung<\/h3>\n<p dir=\"ltr\">Seit Jahren verspricht der Einsatz k\u00fcnstlicher Intelligenz tiefgreifende Ver\u00e4nderungen in der juristischen Welt. Einige sehen die juristische Praxis kurz vor einer technologischen Revolution, andere erleben vor allem Ern\u00fcchterung. Die Debatte oszilliert damit zwischen dem Glauben an einen baldigen radikalen Wandel und der Realit\u00e4t heutiger Systeme, die oft hinter den Versprechungen zur\u00fcckbleiben. Zwei aktuelle Beitr\u00e4ge illustrieren diese Spannbreite besonders deutlich.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Im Beitrag<a href=\"https:\/\/substack.com\/inbox\/post\/176588396?r=5h70sz&amp;utm_campaign=post&amp;utm_medium=web&amp;showWelcomeOnShare=true&amp;triedRedirect=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/substack.com\/inbox\/post\/176588396?r=5h70sz&amp;utm_campaign=post&amp;utm_medium=web&amp;showWelcomeOnShare=true&amp;triedRedirect=true\" data-cke-saved-> \u201eThe Five-Year Reckoning &#8211; Why Legal Education Must Evolve or Perish\u201c<\/a> von Tobias H. Tr\u00f6ger wird ein vision\u00e4res Szenario entworfen: Artificial General Intelligence (AGI) sei in rund f\u00fcnf Jahren erreichbar und werde die Rechtsberatung grundlegend transformieren. Die Rolle von Jurist:innen als \u201eGatekeeper\u201c werde enden; Vertr\u00e4ge w\u00fcrden dank Beratung durch AGI pr\u00e4ziser, Transaktionen besser strukturiert und Gerichtsentscheidungen einfacher vorhersehbar. Nach dieser Sichtweise w\u00fcrde der dadurch herbeigef\u00fchrte R\u00fcckgang an Rechtsstreitigkeiten menschliche Rechtsberatung obsolet machen. Wenn KI-Systeme dann auch noch weniger Fehler als Menschen machen, brauche es auch keine menschliche Kontrolle der KI-Arbeit mehr, daf\u00fcr werde allein schon die Marktlogik sorgen. Als Beleg dieser These zieht der Autor Parallelen zu Taschenrechnern und Computern, deren Ergebnisse ebenfalls ungepr\u00fcft \u00fcbernommen werden. Legal-Education m\u00fcsse daher neu gedacht werden: nicht mehr f\u00fcr k\u00fcnftige Prozessanw\u00e4lt:innen, sondern f\u00fcr reflektierte Architekt:innen rechtlicher Rahmenbedingungen und KI-gest\u00fctzter Systeme, die sozial vertr\u00e4glich sind. Der juristische Beruf wandelt sich aus dieser Perspektive nicht, er l\u00f6st sich auf zugunsten juristisch denkender Technologiegestalter.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Demgegen\u00fcber steht der Beitrag <a href=\"https:\/\/rsw.beck.de\/aktuell\/daily\/meldung\/detail\/ai-slop-kanzleialltag-ki-muell-anwaelte-effizienz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/rsw.beck.de\/aktuell\/daily\/meldung\/detail\/ai-slop-kanzleialltag-ki-muell-anwaelte-effizienz\" data-cke-saved->\u201eAI-Slop im Kanzleialltag: Bremst &#8220;KI-M\u00fcll&#8221; die Arbeit von Anw\u00e4ltinnen und Anw\u00e4lten aus?\u201c <\/a>von Tobias Vo\u00dfberg, der eine deutlich skeptischere Momentaufnahme vornimmt. Trotz gro\u00dfer PR-Welle und ambitionierter Tool-Rollouts ver\u00e4ndern KI-Systeme den Kanzleialltag bislang kaum. Es gebe zwar sp\u00fcrbare Erleichterungen bei Routineaufgaben wie E-Mails, Textzusammenfassungen oder Datenextraktion. Doch klassische juristische Arbeit, bestehend aus Recherche, Argumentation und Schrifts\u00e4tzen, werde nicht schneller. Im Gegenteil: Oberfl\u00e4chliche KI-Entw\u00fcrfe (\u201eAI-Slop\u201c) erzeugen h\u00e4ufig Mehrarbeit. Viele vollmundig angepriesene Systeme werden nach einer starken Pilotphase kaum genutzt. Wahrgenommene Effizienz und reale Produktivit\u00e4t klaffen auseinander, und der Hype sei in Teilen eine selbstverst\u00e4rkende Echokammer, die immer weiter gef\u00fcttert werde mit ironischerweise oft von KI erstellten Beitr\u00e4gen. Der Autor pl\u00e4diert nicht f\u00fcr einen Verzicht auf KI, die er f\u00fcr ein extrem n\u00fctzliches Werkzeug h\u00e4lt, sondern f\u00fcr einen Ausbruch aus der Echokammer und eine Abkehr von \u00fcberteuerten Tools, die am Ende nicht mehr leisten als ChatGPT.<\/p>\n<p>Ob der juristische Beruf tats\u00e4chlich vor einer baldigen Disruption steht oder uns doch eine l\u00e4ngere Phase pragmatischer Integration bevorsteht, wird weniger von der \u00fcberzeugenderen Rhetorik in der aktuellen Debatte als von realer Leistungsf\u00e4higkeit k\u00fcnftiger Systeme abh\u00e4ngen. Bis dahin hei\u00dft es, gespannt die Weiterentwicklung der juristischen Arbeit zwischen Hype und Skepsis zu beobachten.<\/p>\n<hr \/>\n<h5><strong>KI im Fadenkreuz des Rechts<\/strong><\/h5>\n<h3>Landgericht Hamburg: Einstweilige Verf\u00fcgung gegen Musks xAI und Chatbot Grok<\/h3>\n<p>Es ist kein Geheimnis mehr, dass K\u00fcnstliche Intelligenz sogenannte \u201eHalluzinationen\u201c produziert, also Tatsachen frei erfindet, die faktisch unzutreffend sind. Doch nun ziehen solche Halluzinationen auch konkrete rechtliche Konsequenzen nach sich: Das Landgericht Hamburg (Beschluss vom 23. 09. 2025 \u2013 324 O 461\/25) hat dem Verein Campact e. V. im Eilverfahren Recht gegeben und eine einstweilige Verf\u00fcgung gegen den Betreiber der Plattform X und die damit verbundene KI-L\u00f6sung Grok erlassen.<\/p>\n<p>Der Betreiber hinter Grok ist das KI-Unternehmen xAI LLC von Elon Musk. Grok ist ein KI-Chatbot das auf X direkt Antworten generiert. Ausgangspunkt des Beschlusses war eine Diskussion auf X \u00fcber einen Artikel des \u00c4rztenachrichtendienstes, in dem eine Forderung der Gr\u00fcnen nach st\u00e4rkerer Kontrolle finanziell motivierter Terminvergaben thematisiert wurde. In den Kommentaren entbrannte eine Debatte \u00fcber die angebliche \u201elinks-gr\u00fcne Agenda\u201c von NGOs. Dabei schaltete sich Grok ein und mahnte mehrfach sein Leitprinzip \u201eFakten statt Verschw\u00f6rung\u201c an. Auf Nachfrage nach Beispielen nannte Grok schlie\u00dflich mehrere Organisationen, die angeblich staatlich finanziert w\u00fcrden \u2013 darunter BUND, NABU, Agora Energiewende und auch Campact. Grok behauptete, Campact erhalte \u201eeinen hohen Anteil aus Bundesmitteln\u201c, obwohl dies nicht zutrifft. Das Gericht sah hierin eine unwahre Tatsachenbehauptung und verpflichtete xAI, deren weitere Verbreitung zu unterbinden.<\/p>\n<p>Das LG Hamburg stellte klar: F\u00fcr KI-erstellte Aussagen eines \u00f6ffentlichen Accounts wie Grok haftet dessen Betreiber \u2013 in diesem Fall xAI. Dass die Aussage von einer KI stammt oder ein allgemeiner Hinweis auf m\u00f6gliche Fehler vorangestellt war, spielt rechtlich keine Rolle. Grok selbst betont, faktenbasiert zu arbeiten \u2013 f\u00fcr Nutzer entsteht damit der Eindruck verl\u00e4sslicher Informationen.\u00a0Ein abschlie\u00dfendes Urteil im Hauptsacheverfahren steht aus \u2013 erst dann k\u00f6nnte ein Pr\u00e4zedenz setzen der Fall entstehen.<\/p>\n<p>Campact zeigte sich zufrieden: \u201eDer Beschluss ist ein wichtiges Signal im Kampf gegen Fake News\u201c, erkl\u00e4rte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Astrid Deilmann. Auch KI-Systeme m\u00fcssen \u201eder Wahrheit verpflichtet\u201c sein \u2013 und\u00a0\u00a0d\u00fcrften falsche Behauptungen nicht einfach hinnehmen.<\/p>\n<hr \/>\n<h5 class=\"null\">Legal Education 2.0<\/h5>\n<h3 class=\"null\">Wie sich die Jurist:innenausbildung im digitalen Zeitalter neu erfinden muss<\/h3>\n<p dir=\"ltr\">KI-Vertragsgeneratoren, automatisierte Gutachten und Software, die schneller arbeitet als viele Berufseinsteiger:innen, sind Realit\u00e4t. Der juristische Beruf wandelt sich rasant \u2013 doch die Ausbildung bleibt stehen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Doch wenn sich der juristische Beruf ver\u00e4ndert \u2013 warum bleibt die Ausbildung gleich?<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Ein Blick darauf, wie die Ausbildung von morgen aussehen muss, um angehende Jurist:innen auf den Arbeitsalltag vorzubereiten.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><u><strong>Vermittlung von Kompetenzen statt Wissen<\/strong><\/u><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die juristische Lehre, sei es an der Uni oder beim Repetitorium, ist noch immer auf Auswendiglernen ausgelegt \u2013 obwohl alles Wissen l\u00e4ngst digital abrufbar ist: auf Beck-Online, juris oder \u00fcber KI-Tools wie ChatGPT.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Juristische Kompetenz hei\u00dft nicht, alles zu wissen, sondern argumentativ und strukturiert zu denken. Daf\u00fcr braucht es neue Lehrformate: weniger Frontalunterricht, mehr digitales Selbststudium und Universit\u00e4ten als Orte f\u00fcr Austausch, Diskussion und gemeinsames Lernen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><u><strong>Tool-Kompetenz statt Tool-Verbot<\/strong><\/u><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Jurist:innen m\u00fcssen lernen, digitale Werkzeuge souver\u00e4n zu nutzen, egal ob Beck-Online oder die neuesten KI-Tools. Doch aktuell werden diese kaum geschult, in Pr\u00fcfungen sind sie meist verboten. Damit bildet das Studium Studierende nicht f\u00fcr den Beruf aus, den sie aus\u00fcben werden, sondern f\u00fcr eine Vergangenheit, die es nicht mehr gibt.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die Pr\u00fcfungen m\u00fcssen an die Zukunft des Berufs angepasst werden und den Arbeitsalltag realistischer widerspiegeln. Der Einsatz von digitalen Tools in Klausuren sollte erlaubt werden, um auch die digitale Kompetenz, die sp\u00e4ter von Jurist:innen erwartet wird, abzupr\u00fcfen. Dies setzt nat\u00fcrlich voraus, dass entsprechende Kompetenzen zuvor bereits vermittelt worden sind.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><u>Mehr interdisziplin\u00e4rer Austausch<\/u><\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Jurist:innen arbeiten heute schon interdisziplin\u00e4r. Anw\u00e4lt:innen zum Beispiel m\u00fcssen nachvollziehen, wie wirtschaftliche Interessen entstehen. Und k\u00fcnftig werden sie auch verstehen m\u00fcssen, wie KI-Systeme \u201edenken\u201c. Die F\u00e4higkeit, sich in andere Fachbereiche einzuarbeiten, wird zur Kernkompetenz.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Deshalb sollte die Ausbildung schon fr\u00fch daran ankn\u00fcpfen: Grundlagen aus Wirtschaft und Informatik integrieren, interdisziplin\u00e4re Projekte f\u00f6rdern, Kooperationen mit anderen Fakult\u00e4ten und Praxissemester in Unternehmen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><u>Fazit<\/u><\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Ziel der Jurist:innenausbildung muss sein, auf die sp\u00e4teren Berufe vorzubereiten. Da sich das Berufsbild von Jurist:innen momentan rasant wandelt, muss auch die Ausbildung revolutioniert werden. Wie schnell das passiert, darf mit Blick darauf, dass sich in den letzten Jahrzehnten trotz gro\u00dfem Reformbedarfs kaum etwas Grundlegendes ge\u00e4ndert hat, bezweifelt werden.<\/p>\n<hr \/>\n<h4 class=\"null\">Podcast-Tipp: Die Zukunft der juristischen Lehre<\/h4>\n<h3 class=\"null\">KI in der Klausurbewertung<\/h3>\n<p dir=\"ltr\">In der aktuellen Episode unseres Podcasts wagen unsere Mitglieder Johannes Gohr und Thorsten Hoffmann gemeinsam mit Alexandra Elena M\u00fcller und Simon Alexander Nonn von DeepWrite den Blick in die Zukunft der juristischen Ausbildung. Im Zentrum der Diskussion steht eine spannende Frage: Kann k\u00fcnstliche Intelligenz die juristische Klausurbewertung revolutionieren?<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Besonders im Fokus: die Subsumtion als das Herzst\u00fcck juristischen Arbeitens. Hier erl\u00e4utert DeepWrite, wie ihre KI es schafft, rechtlich komplexe Gedankeng\u00e4nge nachzuvollziehen \u2013 und wo die Herausforderungen, wie etwa das Vermeiden sogenannter \u201eHalluzinationen\u201c, liegen. Die G\u00e4ste geben Einblicke in den verantwortungsvollen Umgang mit KI-gest\u00fctzten L\u00f6sungen und zeigen auf, wie Studierende individuell und unmittelbar von automatisierten Feedbackprozessen profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Ein spannendes Gespr\u00e4ch, das zum Nachdenken \u00fcber Chancen, Risiken und die Zukunft der juristischen Lehre anregt. H\u00f6rt jetzt gerne rein um einen Einblick in die juristische Lehre der Zukunft zu gewinnen!<br \/>\n<a href=\"https:\/\/recode-law.letscast.fm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/recode-law.letscast.fm\" data-cke-saved->Jetzt anh\u00f6ren!<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Veranstaltungstipp<\/h4>\n<h3><strong>Legal AI Challenge Compact <\/strong>\u2013\u00a0<strong>Libra x recode.law<\/strong><\/h3>\n<p>Ein neues Format f\u00fcr Jurist:innen trifft auf KI! Gemeinsam mit Libra starten wir den Promptathon: Legal AI Challenge Compact.<\/p>\n<p>Am 27. November 2025 ab 18 Uhr erwartet euch auf dem Merantix Campus in Berlin ein kompaktes Event voller Kreativit\u00e4t, Praxisn\u00e4he und einem Hauch Wettbewerb.<\/p>\n<p>In nur zwei Stunden erlebt ihr, wie sich juristische Denkarbeit und KI zu spannenden L\u00f6sungen verbinden lassen. Vor Ort werdet ihr in Teams eingeteilt und arbeitet mit Libra an einer echten juristischen Challenge rund um das Herzst\u00fcck einer zivilrechtlichen Urteilsklausur.<\/p>\n<p>Das Format richtet sich an fortgeschrittene Jurist:innen, etwa Referendar:innen oder ambitionierte Nachwuchsjurist:innen, die KI nicht nur verstehen, sondern hands-on erleben wollen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/recode.law\/en\/veranstaltung\/promptathon-legal-ai-challenge-compact-libra-x-recode-law\/\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/recode.law\/veranstaltung\/promptathon-legal-ai-challenge-compact-libra-x-recode-law\/\" data-cke-saved->Hier geht\u2019s zur Anmeldung!<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Veranstaltungstipp<\/h4>\n<h3><strong>German Legal Tech Summit<\/strong><\/h3>\n<p>Gerne m\u00f6chten wir euch auf den German Legal Tech Summit am 4. Dezember 2025 im Convention Center Hannover aufmerksam machen. Es ist das gr\u00f6\u00dfte Kongressfestival f\u00fcr Legal Tech, digitale Transformation und juristische Innovation in Deutschland und steht in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft der Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig.<\/p>\n<p>Der Summit bringt rund 800 Teilnehmer*innen aus Kanzleien, Rechtsabteilungen, Start-ups, Tech-Unternehmen, \u00f6ffentlicher Verwaltung, Justiz und Wissenschaft zusammen \u2013 mit dem Ziel, zentrale Innovationsfragen im Rechtsbereich zu diskutieren und aktiv zu gestalten. Im Mittelpunkt steht der Einfluss von K\u00fcnstlicher Intelligenz auf den Rechtsmarkt. Unter dem Motto \u201eNext Level Law \u2013 Zukunft gestalten\u201c geht es dabei um aktuelle Entwicklungen wie automatisierte Vertragsanalyse, KI-gest\u00fctzte juristische Recherche, Dateninfrastrukturen f\u00fcr Legal AI, regulatorische Rahmenbedingungen und neue juristische Berufsbilder.<\/p>\n<p>Das Programm bietet eine Mischung aus hochkar\u00e4tigen Keynotes, praxisnahen Panels, Solution Hubs, Master Classes und Workshops. Neben f\u00fchrenden Stimmen aus Recht, Technologie und Wissenschaft gestaltet auch das neue Young Professional Board das Programm mit. Ein Highlight ist die Start-up Pitch Trophy, bei der acht ausgew\u00e4hlte Legal Tech-Start-ups gegeneinander antreten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.germanlegaltechsummit.com\/de\/\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/www.germanlegaltechsummit.com\/de\/\" data-cke-saved- rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hier findet ihr weitere Informationen und Tickets.<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Leser:innen, herzlich willkommen zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters, in dem wir Euch einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber die j\u00fcngsten Entwicklungen an der Schnittstelle von Recht und Technik geben. Diesmal geht es um die gegens\u00e4tzlichen Perspektiven auf das aktuelle Potenzial von KI im Rechtsalltag. 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