{"id":9121,"date":"2026-05-26T21:01:44","date_gmt":"2026-05-26T20:01:44","guid":{"rendered":"https:\/\/recode.law\/?p=9121"},"modified":"2026-05-26T21:03:26","modified_gmt":"2026-05-26T20:03:26","slug":"die-illusion-objektiver-bewertung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/recode.law\/en\/die-illusion-objektiver-bewertung\/","title":{"rendered":"Die Illusion objektiver Bewertung"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"9121\" class=\"elementor elementor-9121\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-871ed4b elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"871ed4b\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-e0504f5\" data-id=\"e0504f5\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3d89924 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"3d89924\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6067ff6\" data-id=\"6067ff6\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-57a9656 elementor-widget elementor-widget-theme-post-featured-image elementor-widget-image\" data-id=\"57a9656\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"theme-post-featured-image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"450\" src=\"https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/3-1024x576.png\" class=\"attachment-large size-large wp-image-9194\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/3-1024x576.png 1024w, https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/3-300x169.png 300w, https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/3-768x432.png 768w, https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/3-1536x864.png 1536w, https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/3-2048x1152.png 2048w, https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/3-18x10.png 18w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3d36a138 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"3d36a138\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1a8f7b2f\" data-id=\"1a8f7b2f\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2d92f10 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"2d92f10\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Zwei Jurastudierende reichen nahezu identische Klausuren ein. Inhaltlich sind diese gleichwertig, die Bearbeiter:innen haben die zentralen Probleme erkannt und es wurde gutachterlich sauber gearbeitet. Doch w\u00e4hrend die eine Klausur mit 10 Punkten bewertet wird, erh\u00e4lt die andere nur 4. Wie kann das sein? Die Ursache dieser Ungleichheit ist auf strukturelle Probleme im juristischen Pr\u00fcfungssystem zur\u00fcckzuf\u00fchren: Fehlende Anonymisierung von Klausurbearbeitungen und subjektive Bewertungsma\u00dfst\u00e4be k\u00f6nnen Willk\u00fcr beg\u00fcnstigen und die Chancengleichheit der Studierenden beeintr\u00e4chtigen. Dieser Beitrag thematisiert, welche Faktoren Ungleichheiten f\u00f6rdern und wie sich die bestehenden Bewertungspraktiken auf die berufliche Entwicklung der Studierenden auswirken k\u00f6nnen. Vor diesem Hintergrund werden Reformans\u00e4tze sowie der m\u00f6gliche Einsatz KI-gest\u00fctzter Verfahren diskutiert, mit denen subjektive Verzerrungen verringert und Bewertungsprozesse transparenter und gerechter gestaltet werden k\u00f6nnen.<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Das bestehende Bewertungssystem<\/strong><\/p><p>Ein zentrales Instrument, um eine unparteiische und objektive Bewertung zu gew\u00e4hrleisten, ist die Anonymisierung von Klausur-Bearbeitungen. Bereits bei universit\u00e4ren Pr\u00fcfungen vor dem ersten Staatsexamen wird statt des Namens lediglich die Matrikelnummer auf dem Deckblatt angegeben. Ein pers\u00f6nlicher Bezug der Korrektor:in durch Handschrift, Namen, Geschlecht oder fr\u00fchere Kontakte ist dadurch ausgeschlossen. Auf den ersten Blick erscheint dieses Verfahren plausibel: Wenn die pr\u00fcfende Person nicht wei\u00df, wen sie bewertet, sollte doch auch die Bewertung frei von Vorannahmen oder pers\u00f6nlicher Voreingenommenheit erfolgen, so zumindest die Theorie.<\/p><p>In der Praxis konnte sich dieses System, bei dem Klausurbearbeitungen einheitlich anonymisiert werden, nicht mehrheitlich durchsetzen. Nur 41,18 % der juristischen Fakult\u00e4ten gaben an, dass Klausuren im Grund- und Hauptstudium anonym bearbeitet werden.<sup>1<\/sup> Als Gr\u00fcnde gegen eine fl\u00e4chendeckende Einf\u00fchrung werden insbesondere ein organisatorischer Mehraufwand und zus\u00e4tzliche Kosten angef\u00fchrt. Zugleich wird teilweise vertreten, dass eine fehlende Anonymisierung keine nachteiligen Auswirkungen auf die Bewertung habe.<\/p><p>Viele Jurastudierende empfinden die Bewertung ihrer Klausuren \u2013 anonymisiert oder nicht \u2013 als schwer vorhersehbar und intransparent. Die Noten wirken in der Folge h\u00e4ufig willk\u00fcrlich. Dieses Empfinden wird durch eine empirische Studie an der LMU M\u00fcnchen gest\u00fctzt: Es wurden dieselben 15 Anf\u00e4ngerklausuren von 23 Personen insgesamt 230 Mal korrigiert. Jede Klausur hat mindestens 15 Benotungen erhalten, jeweils durch eine andere Person. Die statistische Analyse der Ergebnisse zeigte eine durchschnittliche Abweichung bei der Notenvergabe von \u00fcber 6 Punkten, f\u00fcr ein und dieselbe Klausur.<sup>2<\/sup><\/p><p>Diese Studie verdeutlicht, dass die zentralen Bewertungsunterschiede nicht prim\u00e4r auf die fehlende Anonymit\u00e4t zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, sondern auf die grundlegende Subjektivit\u00e4t des juristischen Korrekturprozesses.<\/p><p>Anders als in standardisierten Pr\u00fcfungsformaten wie Multiple-Choice-Tests existiert im juristischen Bereich keine starre L\u00f6sungsskizze \u2013 es gibt kein eindeutiges \u201eRichtig&#8221; oder \u201eFalsch&#8221;. Die Bewertung h\u00e4ngt vielmehr vom individuellen Rechtsverst\u00e4ndnis, der Schwerpunktsetzung und der methodischen Ausrichtung der jeweiligen Korrektor:innen ab. Kriterien wie Argumentationslogik, juristische Ausdrucksweise, Schreibstil oder die Tiefe der rechtlichen Auseinandersetzung lassen sich nur eingeschr\u00e4nkt objektiv messen und sind h\u00e4ufig interpretationsbed\u00fcrftig.<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Ein Bewertungssystem mit Folgen<\/strong><\/p><p>Schon fr\u00fch im Studium wirken sich Pr\u00fcfungsergebnisse entscheidend auf die weitere berufliche Laufbahn aus: Zwischenpr\u00fcfung und universit\u00e4re Klausuren bestimmen ma\u00dfgeblich den Zugang zu Praktikumspl\u00e4tzen, studienbegleitenden Zusatzqualifikationen und weiteren F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten, die den sp\u00e4teren Karriereverlauf fr\u00fchzeitig beeinflussen. Insbesondere das von den Studierenden angestrebte Pr\u00e4dikatsexamen fungiert als zentrales Selektionskriterium f\u00fcr begehrte Positionen in renommierten (Gro\u00df-) Kanzleien, im Staatsdienst oder bei Unternehmen. Wird diese Note nicht erreicht, bleiben viele dieser Karrierewege f\u00fcr die Betroffenen dauerhaft verschlossen. Andere Qualifikationen oder Eigenschaften, die gute Jurist:innen auszeichnen, wie soziale Kompetenz oder praxisorientiertes Denken, finden zumeist nur zweitrangige Beachtung und k\u00f6nnen \u201eschlechte&#8221; Pr\u00fcfungsleistungen oft nicht kompensieren.<\/p><p>Die LMU-Studie zeigt, dass bei der Notenvergabe durchschnittliche Abweichungen von \u00fcber sechs Punkten auftreten k\u00f6nnen. Im juristischen Bewertungssystem entspricht eine solche Differenz dem Unterschied zwischen Nichtbestehen und Erreichen eines Pr\u00e4dikatsexamens. Diese Diskrepanz verdeutlicht die Tragweite subjektiver Bewertung und macht deutlich, wie entscheidend die damit verbundenen Notenabweichungen die beruflichen Perspektiven junger Jurist:innen pr\u00e4gen k\u00f6nnen.<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Das zuk\u00fcnftige Bewertungssystem<\/strong><\/p><p>Das derzeitige Benotungssystem im Jurastudium weist erhebliche Defizite auf, wodurch die Chancengleichheit der Studierenden systematisch gef\u00e4hrdet wird. Solange Leistungen nicht anhand klar definierter, nachvollziehbarer Kriterien bewertet werden, bleibt die Objektivit\u00e4t ein Ideal, das in der Praxis allzu oft verfehlt wird. Ein Pr\u00fcfungssystem, das derart weitreichende Konsequenzen f\u00fcr berufliche Chancen und Lebenswege hat, darf nicht auf subjektiv anf\u00e4llige, intransparente Bewertungskriterien gest\u00fctzt sein.<\/p><p>Um dem entgegenzutreten, erscheint die konsequente Anonymisierung s\u00e4mtlicher Pr\u00fcfungsleistungen als unerl\u00e4sslich. Unbewusste Vorannahmen durch Name, Geschlecht oder fr\u00fchere Kontakte k\u00f6nnen jede Bewertung beeinflussen. Die Anonymisierung ist im staatlichen Teil des ersten Examens bereits etabliert, was ihre Bedeutung f\u00fcr eine gerechte Bewertung unterstreicht. Ihre konsequente Ausweitung stellt einen zentralen Schritt zur Reduzierung struktureller Verzerrungen dar.<\/p><p>Eine weitere Perspektive f\u00fcr ein gerechteres Benotungssystem bietet die Implementierung k\u00fcnstlicher Intelligenz bei der Bewertung juristischer Klausuren. Denkbar ist ein hybrides Modell, bei dem KI-gest\u00fctzte Systeme Pr\u00fcfungsleistungen anhand vorab festgelegter, transparenter Kriterien strukturieren und analysieren, w\u00e4hrend die abschlie\u00dfende Bewertung weiterhin durch menschliche Pr\u00fcfer:innen erfolgt. Auf diese Weise lassen sich technologische Pr\u00e4zision und juristische Verantwortung miteinander verbinden, ohne die individuelle fachliche W\u00fcrdigung zu ersetzen.<\/p><p>Dass dieser Weg auch institutionell vorgezeichnet ist, zeigt ein gemeinsames Schreiben der Justizminister:innen des Bundes und der L\u00e4nder zum Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Justiz. Leitgedanke ist hier: Chancen nutzen, Verantwortung \u00fcbernehmen, Transparenz gew\u00e4hrleisten.<sup>3<\/sup> Dieses Prinzip l\u00e4sst sich direkt auf das juristische Pr\u00fcfungswesen \u00fcbertragen: KI soll nicht autonom bewerten, sondern als unterst\u00fctzendes Instrument dienen, das klare Kriterien nachvollziehbar umsetzt, Bewertungseinheiten standardisiert und Transparenz schafft.<\/p><p>Der Appell ist klar: Statt sich auf wiederholte Kritik und Rufe nach Reformbed\u00fcrftigkeit zu beschr\u00e4nken, ist es Zeit, das juristische Pr\u00fcfungswesen aktiv weiterzuentwickeln. Insbesondere der Einsatz k\u00fcnstlicher Intelligenz er\u00f6ffnet die M\u00f6glichkeit, Leistungen fair zu w\u00fcrdigen und Chancengleichheit zu st\u00e4rken, ohne menschliche Verantwortung zu ersetzen. Der Mensch bleibt Ma\u00dfstab.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Quellen:<\/p><p><sup>1<\/sup> <i>Meinhof\/Ro\u00dfbach, <\/i>ZDRW 3\/2024, 208-225<\/p><p><sup>2<\/sup> <i>Hufeld<\/i>, ZDRW 1\/2024, 59-83<\/p><p><sup>3<\/sup> <i>Bund\/L\u00e4nder<\/i>, Gemeinsame Erkl\u00e4rung zum Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Justiz, 6\/2025, <span class=\"s1\">Justizportal des Bundes und der L\u00e4nder, <\/span><i>Die Justizministerinnen und Justizminister des Bundes und <\/i><i>der L\u00e4nder Gemeinsame Erkl\u00e4rung zum Einsatz von K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Justiz<\/i><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-c573302 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"c573302\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-33 elementor-top-column elementor-element elementor-element-c7fba61\" data-id=\"c7fba61\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f0e70cd elementor-widget elementor-widget-author-box\" data-id=\"f0e70cd\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"author-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-author-box\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div  class=\"elementor-author-box__avatar\">\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/IMG-20260228-WA0001-246x300.jpg\" alt=\"Picture of Julia Fundin\" loading=\"lazy\">\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\n\t\t\t<div class=\"elementor-author-box__text\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div >\n\t\t\t\t\t\t<h4 class=\"elementor-author-box__name\">\n\t\t\t\t\t\t\tJulia Fundin\t\t\t\t\t\t<\/h4>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-33 elementor-top-column elementor-element elementor-element-7bdfa44\" data-id=\"7bdfa44\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-fb19cf3 elementor-widget elementor-widget-author-box\" data-id=\"fb19cf3\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"author-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-author-box\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div  class=\"elementor-author-box__avatar\">\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/IMG_9274-201x300.jpg\" alt=\"Picture of Aziza Kamphausen\" loading=\"lazy\">\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\n\t\t\t<div class=\"elementor-author-box__text\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div >\n\t\t\t\t\t\t<h4 class=\"elementor-author-box__name\">\n\t\t\t\t\t\t\tAziza Kamphausen\t\t\t\t\t\t<\/h4>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-33 elementor-top-column elementor-element elementor-element-dc12f36\" data-id=\"dc12f36\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-297c61e elementor-widget elementor-widget-author-box\" data-id=\"297c61e\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"author-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-author-box\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div  class=\"elementor-author-box__avatar\">\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/anton-lennertz-225x300.jpg\" alt=\"Picture of Anton Lennertz\" loading=\"lazy\">\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\n\t\t\t<div class=\"elementor-author-box__text\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div >\n\t\t\t\t\t\t<h4 class=\"elementor-author-box__name\">\n\t\t\t\t\t\t\tAnton Lennertz\t\t\t\t\t\t<\/h4>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Jurastudierende reichen nahezu identische Klausuren ein. 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