{"id":9830,"date":"2026-10-04T21:52:55","date_gmt":"2026-10-04T20:52:55","guid":{"rendered":"https:\/\/recode.law\/?p=9830"},"modified":"2026-10-06T10:17:18","modified_gmt":"2026-10-06T09:17:18","slug":"nachbericht-zum-35-edvgt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/recode.law\/en\/nachbericht-zum-35-edvgt\/","title":{"rendered":"Nachbericht zum 35. EDVGT"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"9830\" class=\"elementor elementor-9830\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-78a315ab elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"78a315ab\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-6008e51e\" data-id=\"6008e51e\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-25be141c elementor-widget elementor-widget-theme-post-featured-image elementor-widget-image\" data-id=\"25be141c\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"theme-post-featured-image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"450\" src=\"https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Nachbericht-35-EDV-1024x576.png\" class=\"attachment-large size-large wp-image-9847\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Nachbericht-35-EDV-1024x576.png 1024w, https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Nachbericht-35-EDV-300x169.png 300w, https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Nachbericht-35-EDV-768x432.png 768w, https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Nachbericht-35-EDV-1536x864.png 1536w, https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Nachbericht-35-EDV-2048x1152.png 2048w, https:\/\/recode.law\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Nachbericht-35-EDV-18x10.png 18w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-44e510 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"44e510\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h1><b>Nachbericht 35. EDVGT 2026<\/b><\/h1><p><span style=\"font-weight: 400;\">Motto: <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Daten, Recht und KI<\/span><\/i><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">24.\u201325. September 2026, Universit\u00e4t des Saarlandes, Saarbr\u00fccken<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Der 35. Deutsche EDV-Gerichtstag stand ganz im Zeichen der K\u00fcnstlichen Intelligenz \u2013 als Chance f\u00fcr den Zugang zum Recht, als Herausforderung f\u00fcr die richterliche Unabh\u00e4ngigkeit und als Treiber einer tiefgreifenden Transformation von Justiz, Anwaltschaft und juristischer Ausbildung. Nach Angaben der Veranstalter war der EDVGT dabei erneut die einzige nicht-kommerzielle Veranstaltung ihrer Art im deutschsprachigen Raum.<\/span><\/p><h2><b>Donnerstag, 24. September \u2013 Er\u00f6ffnung<\/b><\/h2><p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Vorsitzende des EDVGT, Dr. Anke Morsch, er\u00f6ffnete die Tagung und wies darauf hin, dass sich der Zugang zum Recht sp\u00fcrbar ver\u00e4ndert habe: Die Zahl der Verfahren steige, und der EDVGT verst\u00e4rke sein Angebot an die Anwaltschaft, weil alle Beteiligten gemeinsam in derselben Transformation st\u00fcnden. Sie machte deutlich, dass der Einsatz von KI in der Justiz die verfassungsrechtliche Vorgabe ber\u00fchre, wonach judikative Entscheidungen von menschlicher Hand getroffen werden m\u00fcssen \u2013 auch wenn KI-Anwendungen zunehmend besser und zuverl\u00e4ssiger w\u00fcrden und sich die Justiz absehbar st\u00e4rker auf sie verlassen werde. Zugleich warnte sie vor dem Diskriminierungspotenzial von KI-Anwendungen und pl\u00e4dierte daf\u00fcr, den erleichterten Zugang zum Recht und die steigende Zahl an Anfragen als Auftrag zu verstehen, dem die Justiz gerecht werden m\u00fcsse.<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Es folgten mehrere Gru\u00dfworte: Das Gru\u00dfwort des saarl\u00e4ndischen Ministerpr\u00e4sidenten wurde per Video eingespielt. Ludger Santen betonte in seinem Gru\u00dfwort, dass vor Arbeitslosigkeit f\u00fcr Juristinnen und Juristen in der Justiz nicht zu bef\u00fcrchten sei \u2013 im Gegenteil werde KI gerade erst richtig n\u00fctzlich. Zugleich m\u00fcsse Regulierung implementiert werden, um Gefahren abzuwenden. KI ver\u00e4ndere ganze Wissenschaftsbereiche grundlegend, wie das Beispiel der Proteinfaltung zeige; entscheidend werde k\u00fcnftig Methodenkompetenz sein. Das erfordere auch ein Umdenken bei der juristischen Lehre \u2013 etwa bei der Frage, ob klassische Hausarbeiten noch zeitgem\u00e4\u00df seien \u2013 sowie eine Reform von Bildung, Ausbildung und letztlich des Rechtssystems selbst. Offen blieb dabei die Frage, wie viel Datenschutz sich unter diesen Vorzeichen noch werde erhalten lassen.<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Udo Michalsky erinnerte in seinem Gru\u00dfwort an die Gr\u00fcndungsgeschichte des EDVGT, der seinerzeit aus der politischen Diskussion um die Einf\u00fchrung von PCs statt Schreibmaschinen-Terminals f\u00fcr Richterinnen und Richter hervorgegangen war. Aus seiner eigenen Kanzlei berichtete er in einem kleinen Werkstattbericht, dass KI dort inzwischen \u00fcberall zum Einsatz komme \u2013 vom Empfang \u00fcber das Referat bis zur anwaltlichen T\u00e4tigkeit selbst \u2013 und brachte dazu drei mitgebrachte Prompt-Beispiele mit.<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Im Gru\u00dfwort der Bundesministerin der Justiz, Stefanie Hubig, wurde unter anderem darauf verwiesen, dass der Internationale Gerichtshof auf Open-Source-Software umgestellt habe. Vorgestellt wurden zudem Projekte zum digitalen Zugang zum Recht \u2013 etwa die digitale Einreichung von Antr\u00e4gen und Klagen sowie ein vereinfachtes Online-Verfahren f\u00fcr Mietstreitigkeiten \u2013 sowie der Ausbau der Justiz-Cloud auf dem Weg zu einer digitalen Justiz.<\/span><\/p><h5><b>Dieter-Meurer-Preis 2026<\/b><\/h5><p><span style=\"font-weight: 400;\">Im Rahmen der Er\u00f6ffnung wurde der Dieter-Meurer-Preis f\u00fcr digitale Innovation verliehen. Ausgezeichnet wurde Moritz K\u00f6hler f\u00fcr seine Dissertation <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">\u201eRichterliche Verantwortung und K\u00fcnstliche Intelligenz: zur Abgrenzung zwischen unzul\u00e4ssiger Ersetzung und zul\u00e4ssiger Unterst\u00fctzung des menschlichen Richters\u201c<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p><h5><b>\u201eAI on Fire\u201c und Europas KI-Chance<\/b><\/h5><p><span style=\"font-weight: 400;\">Steuerberater Stefan Gro\u00df er\u00f6ffnete unter dem Titel \u201eAI on Fire\u201c den fachlichen Teil des Vormittags mit einem Blick auf KI im Steuerrecht und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft insgesamt \u2013 bis hin zu KI-generierter Musik und der Vision, dass an die Stelle des klassischen Streamens bei Netflix k\u00fcnftig ein individueller Prompt treten k\u00f6nnte, der den Film bestimmt. Statt einer klassischen \u201eWissensbibliothek\u201c zeichnete er das Bild einer \u201eWissensarchitektur\u201c und griff dabei auch \u00dcberlegungen von Marc Benioff zu hybriden Teams aus Mensch und agentischer KI auf: Wissensgraphen, die durchs Recht f\u00fchren, und MCP-Konnektoren als technische Grundlage. Als Beispiele nannte er \u201eLLM as a Judge\u201c-Ans\u00e4tze, Software, die anhand von Datengrundlagen BFH-Entscheidungen simuliert und damit absch\u00e4tzen hilft, wo Themen liegen und wo Entscheidungen problematisch werden k\u00f6nnten, sowie Teams agentischer Systeme, die als miteinander kommunizierende Fachexperten agieren \u2013 bis hin zu GitHub-Programmier-Agenten. Er warf die Frage auf, was das f\u00fcr die junge Generation bedeutet, und stellte fest, es sei noch nie so spannend gewesen, im rechtlichen Bereich zu arbeiten \u2013 man m\u00fcsse das Ergebnis der Technik beurteilen lernen, auch wenn KI klassische Lernpfade entfallen lasse. Anschaulich wurde dies durch ein von ihm entwickeltes \u201eTax Holodeck\u201c nach Vorbild des Raumschiffs Enterprise, mit dem sich steuerliche Sachverhalte simulieren lassen.<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Prof. Dr. Antonio Kr\u00fcger, CEO und wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Forschungszentrums f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz (DFKI), sprach anschlie\u00dfend \u00fcber \u201eEuropas KI-Chance\u201c. Er zeigte sich optimistisch, dass Europa in der KI-Entwicklung eine echte Chance hat, verwies auf die Vielzahl bereits ver\u00f6ffentlichter Modelle und forderte, dass Europa eigene Modelle bauen und auch den dahinterliegenden technischen Stack selbst entwickeln m\u00fcsse \u2013 Stichwort \u201eSOOFI\u201c (Sovereign Open Source Foundation Models). Ein weiterer Schwerpunkt seines Vortrags war \u201eTwinned AI\u201c, also physische KI.<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Den Vormittag rundete eine Podiumsdiskussion zur Digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t \u2013 Utopie oder Notwendigkeit? ab, mit Prof. Dr.-Ing. Philipp Slusallek (DFKI), Prof. Dr. Sarah Rachut (TU Braunschweig), Dr. Christian R. Ulbrich (Universit\u00e4t Basel) und Dr. Michael Dorner (Microsoft), moderiert von Dr. Anke Morsch.<\/span><\/p><h5><b>Arbeitskreise am Donnerstagnachmittag<\/b><\/h5><p><span style=\"font-weight: 400;\">Nach der Mittagspause fanden parallele Arbeitskreise sowie Ausstellerpr\u00e4sentationen statt. Vorgestellt wurde unter anderem Juris-KI 2.0 mit einem spannenden Ansatz f\u00fcr einen Legal AI Workspace. In einem Beitrag zu Legal Tech in der Praxis wurde deutlich, dass sich Legal-AI-Workspaces derzeit noch in der Findung ihrer jeweiligen Nische befinden und KI-Anbieter den Kanzleien dabei h\u00e4ufig die gr\u00f6\u00dften \u2013 und damit teuersten \u2013 Modelle nahelegen wollen.<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Beim aktuellen Justiz-Check zur Digitalisierung der Zwangsvollstreckung beleuchteten Susanne Bunke, Matthias Boek und Prof. Dr. Thomas Riehm unter Moderation von Marie Luise Graf-Schlicker verschiedene Aspekte der ZPO-Reform, jeweils mit Blick auf die f\u00fcr ihren Bereich \u2013 Rechtspflege beziehungsweise Gerichtsvollzieherwesen \u2013 besonders relevanten Fragestellungen.<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Besonders diskutiert wurde der Arbeitskreis \u201eBias und juristischer KI-Einsatz \u2013 Neutralit\u00e4t ist keine Eigenschaft von Trainingsdaten\u201c mit Dr. Maria B\u00f6rner und Prof. Dr. Paulina Jo Pesch, moderiert von Isabelle D\u00e9sir\u00e9e Bialla\u00df. Im Zentrum stand die Blackbox-Problematik: Trainingsdaten sind nie frei von Bias, Menschen selbst sind in gewisser Weise ebenfalls Blackboxen, und die verbreitete Diskussion um die \u201eNeutralit\u00e4t\u201c von Daten geht im Kern von einer falschen Pr\u00e4misse aus \u2013 Daten k\u00f6nnen niemals neutral sein.<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Den Abend beschloss das \u201eMeet and Eat\u201c im E-Werk Saarbr\u00fccken bei fabelhaftem Essen.<\/span><\/p><h2><b>Freitag, 25. September \u2013 KI in Lehre und Recht<\/b><\/h2><p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Freitag begann nahtlos mit weiteren spannenden Impulsen. Im Arbeitskreis \u201eKI in der juristischen Ausbildung und Pr\u00fcfung\u201c \u2013 mit Prof. Dr. Georg Borges, Prof. Dr. Marie Herberger und Prof. Dr. Paulina Jo Pesch unter Moderation von Prof. Dr. Heribert M. Anzinger \u2013 stand vor allem die Frage im Raum, ob Hausarbeiten und Seminararbeiten durch den KI-Einsatz k\u00fcnftig obsolet werden. Prof. Borges stellte das Saarbr\u00fccker Modell sowie die dort entwickelte \u201eToolbox Saarbr\u00fccken\u201c vor. In der Diskussion wurde deutlich, dass KI vor allem f\u00fcr schw\u00e4chere Studierende zur Gefahr werden kann, und es wurde f\u00fcr ein \u201eLevel-up\u201c-Prinzip pl\u00e4diert \u2013 also eine Anpassung der Anforderungen an die neuen M\u00f6glichkeiten.<\/span><\/p><p><span style=\"font-weight: 400;\">Im Arbeitskreis \u201eLaw as Code\u201c gaben Matthias Schmid, Dr. Konstantin Branovitskiy und Prof. Dr. Heribert Anzinger einen kurzen Einblick, was \u201eLaw as Code\u201c eigentlich ist und wie der Ansatz im Rahmen des Projekts SPRINT entstanden ist. Betont wurde dabei, dass maschinenlesbarer Code die nat\u00fcrliche Sprache des Rechts nicht ersetzen, sondern erg\u00e4nzen soll \u2013 vergleichbar einem elektronischen Bundesgesetzblatt.<\/span><\/p><h2><b>Fazit<\/b><\/h2><p><span style=\"font-weight: 400;\">Der 35. EDVGT hat einmal mehr gezeigt, wie tiefgreifend K\u00fcnstliche Intelligenz Justiz, Anwaltschaft, Gesetzgebung und juristische Ausbildung bereits heute ver\u00e4ndert \u2013 und wie viele offene Fragen dabei noch zu kl\u00e4ren sind: von der verfassungsrechtlich gebotenen menschlichen Letztentscheidung \u00fcber Bias in Trainingsdaten bis hin zu digitaler Souver\u00e4nit\u00e4t und europ\u00e4ischer KI-Infrastruktur. Einigkeit bestand dar\u00fcber, dass es f\u00fcr Juristinnen und Juristen selten spannendere Zeiten gab, um im Feld zu arbeiten \u2013 vorausgesetzt, man begreift den technologischen Wandel als Auftrag zur Gestaltung und nicht nur als Risiko.<\/span><\/p><p>\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-39e6e340 elementor-author-box--avatar-yes elementor-author-box--name-yes elementor-author-box--biography-yes elementor-author-box--link-no elementor-widget elementor-widget-author-box\" data-id=\"39e6e340\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"author-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-author-box\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div  class=\"elementor-author-box__avatar\">\n\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/bff2d2ac3c0d0116856b99e1711ca191804d373e2d4849405597d9c162306c1c?s=300&#038;d=mm&#038;r=g\" alt=\"Picture of Patrick Fett\" loading=\"lazy\">\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\n\t\t\t<div class=\"elementor-author-box__text\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div >\n\t\t\t\t\t\t<h4 class=\"elementor-author-box__name\">\n\t\t\t\t\t\t\tPatrick Fett\t\t\t\t\t\t<\/h4>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-author-box__bio\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachbericht 35. 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