
Nachbericht: Workshop mit Bird&Bird
Über den Einsatz von KI in der Rechtspraxis wird derzeit viel geschrieben. Deutlich seltener bekommt man die Gelegenheit, selbst auszuprobieren, was Sprachmodelle in einer konkreten Mandatssituation tatsächlich leisten – und wo sie an ihre Grenzen stoßen. Genau dafür waren wir am 21. Juli 2026 bei Bird & Bird in Frankfurt zu Gast. Die Teilnehmenden standen alle nach dem ersten Staatsexamen, brachten also juristisches Handwerkszeug mit, jedoch sehr unterschiedliche Vorerfahrungen im Umgang mit KI. Wie Sprachmodelle eigentlich funktionieren Den Auftakt übernahm ich, Mai von recode.law, mit einem Vortrag zur technischen Funktionsweise großer Sprachmodelle. Mir war wichtig, nicht bei der Anwendungsebene stehen zu bleiben, sondern zu zeigen, was im Inneren eines Modells passiert, z.B. wie Text in Tokens zerlegt wird, wie ein Modell auf dieser Grundlage Wahrscheinlichkeiten für das jeweils nächste Token berechnet und warum daraus flüssige, aber eben nicht notwendigerweise zutreffende Texte entstehen. Dieses Verständnis ist keine technische Spielerei, sondern hat






















